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22 | 08 | 2017
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Schulpartnerschaft mit der Drammen videregående skole (KR Norwegen)Norwegen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: SL   
Donnerstag, den 20. November 2014 um 13:42 Uhr

Schulpartnerschaften des Staatlichen Gymnasiums „Johann Heinrich Pestalozzi“ Stadtroda

Seit dem Bestehen des Gymnasiums haben wir einige Anstrengungen unternommen, mit Schulen international in Kontakt zu kommen mit dem Ziel, international Schulen zu finden, die wie wir das Interesse an gegenseitigem Kontakt und einer offenen Zusammenarbeit haben. Unsere Vorstellungen waren und sind es, zwanglos mit anderen Schulen weltweit in Kontakt zu treten. Die Schüler innerhalb dieses Systems sollen die Möglichkeit haben, bei Interesse die jeweils andere Schule in einem vorher abgesprochenen Zeitraum zu besuchen. Das Ganze nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit: Also wer die Möglichkeit nutzt, der muss auch bereit sein, einen Schüler der jeweils anderen Seite für einen bestimmten Zeitraum zu beherbergen. Dabei dürfen  keine finanziellen Hintergründe oder Interessen eine Rolle spielen. Bei Austauschmöglichkeit soll sich der finanzielle Rahmen für die interessierten Schüler hauptsächlich auf die Fahrt-/Reisekosten und das Taschengeld beschränken. Gastschüler sind (international) während der Schulzeit über die Gastschule versichert. Besonderheiten sind zwischen den Schulen im Vorfeld zu klären. Das vollkommene Weisungsrecht muss während dieser Zeit auf die jeweiligen Gasteltern übertragen werden. Kurzum, eine Möglichkeit für Interessierte, während ihrer Schulzeit auch multikulturelle (Lebens-) Erfahrungen zu sammeln.

Wir hatten Kontakte zu Schulen in Frankreich, Großbritannien und den USA. Leider hielten diese Kontakte nicht lange oder scheiterten schon in der Vorbereitung.

1996 suchte die Strømsø videregående skole aus der Stadt Drammen in Norwegen Kontakte zu einer Thüringer Schule. Daraus ergab sich eine sehr erfolgreiche Schulpartnerschaft.

Die Schulpartnerschaft zwischen dem Staatlichen Gymnasium „J. H. Pestalozzi“Stadtroda und der Drammen videregående skole (KR Norwegen)

1996 suchte eine Schule aus Norwegen im Gebiet Thüringen eine Schule, die sie dabei unterstützt, dass einige Schüler ihrer Schule innerhalb eines Deutschlandprojektes Land und Leute in Deutschland besser kennenlernen. Wir signalisierten sofort unsere Bereitschaft und eine Woche später stand der Bus mit 2 Lehrern und 11 Schülern in Stadtroda auf dem Parkplatz. Die Norweger wurden in Gastgeberfamilien aufgenommen und es begann eine sehr spannende Woche.

Wir hatten unseren Gästen so viel wie möglich von Thüringen gezeigt. Geschichte, Kultur ,Natur,Politik, Musik.... Am Ende der Woche wurde ein Gegenbesuch in Drammen, Anfang Mai 1997, vereinbart.

Drammen ist eine Stadt 40km westlich von Oslo, von der Größe her etwa mit Jena zu vergleichen. Drammen ist die Fylkesby (Landeshauptstadt) von Buskerud.

Im Vorfeld unseres Gegenbesuchs fand ein reger Informationsaustausch statt und die Idee entstand, eine Schulpartnerschaft zu gründen. Während unseres ersten Gegenbesuchs, der auch in Drammen sehr beeindruckend war, wurde eine weitere gegenseitige Zusammenarbeit beschlossen und die Grundstrukturen für einen Partnerschaftsvertrag ausgearbeitet, der bis heute kaum verändert werden musste. In den folgenden Jahren fand ein regelmäßiger Austausch zwischen unseren Gymnasien statt. Der Austausch erfolgte in Schülergruppen (jeweils eine Woche) und  über Einzelschüler (jeweils über 4-5 Wochen). Dabei wurde vereinbart die  Besonderheiten der Schulen kennenzulernen. Einige Unterrichtsprojekte wurden gemeinsam durchgeführt, die modernen Medien konnten schon genutzt und direkt eingesetzt werden. Sozialkunde beschäftigte sich mit den nationalen Besonderheiten der Norweger und der Deutschen. Biologie, Physik und Chemie führten ein einmalig erfolgreiches Projekt durch- Wasser. Die Schüler waren begeistert.

Sehr erfolgreiche Einzelschüleraustausche fanden statt- problemlos- trotz der Sprachbarriere.

19 Schülerinnen und Schüler beider Seiten nutzten seit 1988 diese Möglichkeit. Man verständigt sich Englisch-auf beiden Seiten. Die gelernten Sprachkenntnisse müssen angewendet werden, das gibt Selbstsicherheit- auch auf beiden Seiten. Die Schüler, die sich dieser Herausforderung gestellt haben, haben dabei in ihrer Persönlichkeitsentwicklung einen großen Sprung gemacht. Von 2006-2009 fand kein Schüleraustausch statt.

Die Partnerschule wurde in der Folgezeit mit dem anderen Drammener Gymnasium zusammengelegt, fusioniert, wie man ganz einfach und schlicht in Norwegen sagt. Damit verbunden waren viele Unwägbarkeiten. Das erste neue Problem dabei war, das diese Schule auch eine Partnerschule hatte, das Neideck-Gymnasium Arnstadt. Was sollte passieren? Unsicherheit  bei allen drei Schulen.  Unser Ur-Partnerschaftsvertrag war aber schon so abgefasst, das Andere, die an einer Zusammenarbeit interessiert sind, dazu kommen können. Der Vertrag wurde der veränderten Situation angepasst und von allen, jetzt drei Schulen, erneut unterzeichnet und soll für eine weitere längere Zeit gültig sein. Geändert hat sich der Namen der norwegischen Schule: Strømsø videregående skole, unsere ursprüngliche Partnerschule fusionierte mit dem Drammen Gymnasium zu Drammen videregående skole. Die Zusammenlegung beider Gymnasien fand 2008 statt. Durch Neu-und Umbauarbeiten entstand eine Schule der Superlative, mit Sicherheit eine der modernsten Schulen überhaupt. In der Anlage selbst ist sie an Großzügigkeit, Einrichtung und Moderne kaum zu überbieten. Die Ausbildungsrichtungen an dieser Schule sind sehr vielfältig: Sport (Leistungssport!), Kunst, Wirtschaft, Umwelt, Reiseverkehr, Forschung)

Unter der Webadresse www.drammen.dvs.no und dem Link: „Se bilder fra skolen“ kann man sich selbst ein Bild davon machen, auch wenn man kein Norwegisch versteht.

Inhalte des Partnerschaftsvertrages (Auszüge)

Der Vertrag gliedert sich im Wesentlichen in drei Bereiche:

1. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit über SchulbesucheUnterrichtsprojekte, auch die Nutzung Europäischer Bildungsprojekte. Dabei sollen die Erprobung und Auslotung moderner Kommunikationstechnik und Medien verstärkt zum Tragen kommen.

Gemeinsame Aktivitäten auf sportlichen, sozialen und kulturellen Gebiet werden bewusst angestrebt.

2. Alle Besuche und Austausche finden nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit statt. (Wer bereit ist aufzunehmen, kann auch die andere     Möglichkeit nutzen.)

3. Schüleraustauschvertrag (der effektivste, aber auch komplizierteste Teil)

Schüler der jeweiligen Schulen (der Klassen 10, 11,12) können sich für einen Gastschulaufenthalt für einen Zeitraum von 4-5 Wochen bewerben. Voraussetzung dafür ist neben stabilen Leistungen auch die Bereitschaft, einen Schüler oder Schülerin der anderen Schule aufzunehmen. Auch die andere Seite muss im gleichen Zeitraum bereit sein.

Finanzielle Forderungen dürfen nicht gestellt werden. Die Fürsorge -und Aufsichtspflicht muss im Zeitraum an die andere Familie übergeben werden, das diese (auch in einem Notfall!) Entscheidungen treffen kann. (Das wird im Vorfeld schriftlich geklärt und bei den Schulen und Eltern/Gasteltern hinterlegt) Im Austauschzeitraum besteht volle Schulpflicht!

Weitere Einzelheiten sind bei den Kontaktlehrern der jeweiligen Schulen zu erfragen.

 

Matthias Rose

Projektleiter

 

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. November 2014 um 18:37 Uhr
 
Tagebuch Norwegen 24.09.2013 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: SL   
Donnerstag, den 26. September 2013 um 18:20 Uhr

Dienstag, 24.September 2013
Norwegisch für Bauch und Kopf

Auch der vorletzte Tag in der Heimat der Elche war grandios. Nachdem wir uns am frühen Morgen alle am Bus versammelt hatten ging es auch schon los: Zuerst stand der Besuch von zwei Museen an, die jeweils eine der wichtigsten Errungenschaften Norwegens beinhalten. Dies waren zum einen das Fram-Museum über Amundsen und die weltweit erste Expedition zum Nordpol und zum anderen das Kon-Tiki-Museum, welches überThor Heyerdahl und seine Kameraden und deren abenteuerliche Exkursion von Peru nach Polynesien berichtet. Somit war unser Kopf mit Informationen gefüttert und wir konnten uns dem leiblichen Wohl zuwenden. Daher machten wir uns zu Norwegens bekanntesten Schokoladenhersteller auf: der Süßigkeitenfabrik Freia. Dort hatten wir die Möglichkeit hinter die Kulissen der Herstellung zu gucken. Außerdem durften wir unsere eigenen Schokoladen herstellen und lernten einiges über die Geschichte der Schokoladenfabrik Freia und der Süßigkeit selbst. Der Ausflug nach Oslo war also ein voller Erfolg, denn sowohl unser Körper als auch unser Verstand konnte den Geist der Heimat der Elche einfangen. Am Abend werden alle hauptsächlich mit packen beschäftigt sein. Man genießt den letzten Abend in der Gastfamilie noch einmal, bevor es morgen nach Oslo und abends dann direkt nach Hause geht.

Jessica und Anna

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 20. November 2014 um 14:38 Uhr
 
Tagebuch Norwegen 23.09.2013 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: SL   
Donnerstag, den 26. September 2013 um 18:18 Uhr

September 23.09.2013 

Den sechsten Tag unserer Reise starteten wir, wie ihr, mit Schule. Wir begleiteten unsere norwegischen Gastschüler in deren Unterricht. Somithatten wir zwei Schulstunden, die jeweils 85 min dauerten. Mathe, Kunst, Physik oder Geschichte standen auf dem Stundenplan. Dann fuhren wir ein Stückchen mit dem Bus nach Aronsløkka um die 
Kjøsterudjuvet-Klamm zu erklimmen. Diese Klamm ist eine atemberaubende Schlucht mit einem Wasserfall. Gerade durch das kalte Wasser entpuppte sich die Wanderung als erlebnisreich und abenteuerlich. Als wir oben ankamen waren wir klitschnass und erschöpft, aber stolz auf unseren Mut die Felsen hinaufzuklettern. Danach entspannten wir uns in der Sonne und stärkten uns mit Würstchen vom Lagerfeuer! Es war wirklich sehr schön und unvergesslich. 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 20. November 2014 um 14:38 Uhr
 
Tagebuch Norwegen 22.09.2013 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: SL   
Donnerstag, den 26. September 2013 um 18:17 Uhr

Tagesbericht Sonntag 22.09.2013

 

Bevor es heute zum Ende der Welt gehen sollte, besuchten wir das Walmuseum in Sandefjord. Dort konnte man durch die kreativ gestaltete Ausstellung die Entwicklung des Walfanges sehr gut nachvollziehen. Besonders interessant waren auch die ausgestellten Polartiere, unter anderem, Eisbären, Pinguine und ein besonders beeindruckender Seeelefant. Aber am überwältigten fanden wir die imposanten Skelette verschiedenster Walarten. Nach diesem lehrreichen Besuch fuhren wir nach Verdens Ende zu Deutsch Das Ende der Welt bei Tjøme. Als wir die Küste erreichten, waren wir des Atems beraubt. Die beigen Felsinseln ragten mehrere 100 Meter weit aus dem Wasser heraus. Da das Wetter so herrlich war und die Sonne warm schien, glitzerte das Wasser zwischen den Felsformationen. Zu unserer Überraschung war das Meer relativ angenehm, einige tauchten ihre Füße in das kalte Nass und manche trauten sich sogar ganz ins Wasser, um schwimmen zu gehen. Die Restlichen genossen die Sonne auf den warmen Felsen und nutzen diese Gelegenheit für ein paar schöne Bilder.

Nach etwa einer Stunde machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Drammen, wo wir am frühen Abend ankamen.

 

Swantje Kranert & Vanessa Schwarz

 

P.S.: Die restlichen Bilder folgen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 20. November 2014 um 14:39 Uhr
 
Tagebuch Norwegen 21.09.2013 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: SL   
Donnerstag, den 26. September 2013 um 18:11 Uhr

Samstag, 21. September 2013

Endlich Ausschlafen! Nach den anstrengenden letzten Tagen mit wenig Schlaf war ich doch sehr froh, etwas länger in meinem großen Ikeabett liegen zu dürfen.

Nach dem Frühstueck um 11Uhr  fuhren meine Norwegerin Pia und ich in das Zentrum von Drammen, um uns mit einigen unserer Freunde zu treffen.

Ein beliebtes Ausflugsziel hier ist das sogenannte `Spiralen`, welches ein Waldgebiet auf 213m Höhe ist und von dem man über die gesamte Stadt sehen kann. Für diesen einzigartigen Ausblick muss man mit dem Auto durch einen Spiraltunnel fahren, der in den Berg getrieben ist und über den weltweit größten Drehwinkel verfügt. Zusammen mit Anna und Constanze genossen wir dort die schöne Natur und besichtigten einen Bauernhof, der, wie uns erzählt wurde, an frühere Zeiten erinnern soll und nicht mehr bewohnt ist. Es war recht warm und die Sonne schien, so dass wir es uns auf der Terrasse eines Restaurants gemütlich machten. Der Wanderweg zurück in die Stadt nannte sich `Zikk Zakken`, auf dem viele Familien unterwegs waren. Uns haben Spiralen sehr gut gefallen und es war toll so etwas zu erleben.

Am Spätnachmittag kamen wir dann wieder nach Hause. 

Mit einem kleinen Teil der Gruppe lassen wir den Familientag jetzt bei einem hier typischen Barbecue ausklingen.

 Viele Grüße, Kim

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 26. September 2013 um 18:17 Uhr
 
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