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Exkursion - Geografie

Exkursion des Geografiekurses der Klasse 12 ins Erlebnis Bergwerk Merkers

Am Donnerstag, den 14.12.2017 ging es für uns 6:30 Uhr in Stadtroda los. Im Bus saßen 25 Schüler*innen, unsere Geografielehrerin Frau Kettner und Frau Dieban. 

Nach zweistündiger Fahrt erreichten wir den kleinen Ort Merkers, wo uns ein besonderes Abenteuer erwartete. Pünktlich 9 Uhr gingen wir ins Gebäude und sahen zuerst einen Infofilm. 

Gleich danach wurde es spannend: mit Hilfe von Marken wurde sichergestellt, dass niemand verloren geht und ausgestattet mit Helm und Jacke waren wir endlich bereit, das Kali-Bergwerk Merkers zu erkunden. 

Die erste Etappe führte uns mit einem engen Fahrstuhl 400 m in die Tiefe, bei einer Temperatur von 18°C. Als Transportmittel in den unterirdischen Gängen diente ein offener LKW und „echte“ Bergmänner fuhren und führten uns durch das Bergwerk. 

Zu Beginn besuchten wir ein Museum, welches historische Bergbaugegenstände und -fahrzeuge ausstellte. Eine unserer Mitschülerinnen durfte sogar als Kollegin des Bergmannes für ihn einige Arbeiten ausführen. 

Wir erfuhren außerdem, dass Merkers als Außenstelle des Konzentrationslagers Buchenwald genutzt wurde und Menschen während der NS-Zeit unter schrecklichen Bedingungen hart arbeiten mussten. 

Mit unserem Transportwagen ging es danach weiter auf eine rasante Fahrt durch die langen Gänge. Unsere Reise führte uns immer tiefer unter die Erde. 

Beeindruckend war für alle der Konzertsaal. Wir bekamen die großartige Möglichkeit, eine Laser-Musik-Show in diesen besonderen „Räumlichkeiten“ zu bestaunen. Verschiedene Stars performten dort schon und auch weitere Aktivitäten hat das Bergwerk zu bieten. Wir entdeckten einen Kletterparcour, Mountainbike-Touren werden angeboten und sogar Astronautentrainings werden durchgeführt. 

Im Goldraum kam es 1945 zur Einlagerung u.a. von Goldbeständen sowie Kunstgütern aus Berliner Museen in Merkers, die von den amerikanischen Truppen geborgen wurden. 

Anschließend wurde an eine Felsenwand projiziert eine Salzsprengung visualisiert. Danach folgte dann noch das Highlight – die Kristallhöhle. Wir befanden uns dort in 800 m Teufe (bergmännisch für „Tiefe“) und mit 28°C wurde es ganz schön warm. Es war atemberaubend, die riesigen Salzkristalle während einer Licht-Musik-Show zu bestaunen. 

Nach ca. drei Stunden war es Zeit, den Rückweg anzutreten. Nach den Sicherheitsschleusen bekamen wir auch unsere Marken wieder, um festzustellen, ob jemand verloren gegangen war – zum Glück nicht! 

Gegen 15:00 Uhr erreichten wir dann wieder Stadtroda.

Wir bedanken uns bei unseren Lehrerinnen, welche uns dieses außergewöhnliche Erlebnis ermöglichten! 

Annalena Bätz & Luise Lemser, 12I 

Geografiekurs eA